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Jacob Gutman: Die Erinnerungen eines Holocaust-Überlebenden

Veröffentlichungen zur Geschichte des KZ Hessental, Band 1

In seiner Heimatstadt Radom in Polen erlebt Jacob Gutman als knapp 17-jähriger Junge den Einmarsch der deutschen Truppen im September 1939. Die Judenverfolgungen der deutschen Besatzer erschüttern sein Leben und das seiner Familie aufs Äußerste. Sechs leidvolle Jahre verbrachte er in Ghettos und Konzentrationslagern, darunter war auch das Lager Hessental. Er hat nur mit sehr großem Glück dieses Lager überleben können.

In eindringlicher Schilderung berichtet Jakob Gutman über seine Erlebnisse in der KZ-Haft und seine Bemühungen, nach der Befreiung 1945 eine neue Grundlage für seine Zukunft zu schaffen. Heute lebt er mit seiner Familie in Montreal, Kanada.

 


 

   Majer Blajwajs: Mein Leben während des Holocaust

  Veröffentlichungen zur Geschichte des KZ Hesental, Band 2

 

Als die deutschen Truppen im September 1939 in Polen und in seiner Heimatstadt Radom einmarschieren, ist Majer Blajwajs elf Jahre alt. Aus einem behüteten Leben in einer großen Familie mit acht Geschwistern wird er als Kind herausgerissen und muss sein Leben in Ghettos und Konzentrationslagern selbst in die Hand nehmen.

Nur knapp entgeht er einem Transport nach Treblinka und kommt schließlich nach Hessental. Dieses Lager ist für ihn so schlimm, dass er es als Todeslager bezeichnet. Kurz vor Auflösung des Lagers erkrankt er an Typhus. Auf dem „Todesmarsch“ soll er zusammen mit anderen Kranken ermordet und am Wegesrand verscharrt werden. Nur mit der Hilfe von Freunden kann er dem entkommen.


Inzwischen lebt er in Israel. Da beschließt er mit über 60 Jahren, seine Erinnerungen aufzusschreiben. Er stellt erschrocken fest, dass die Jugenlichen, auch die  neue Generation in Israel, nicht sehr viel über den Holocaust wissen. Deshalb erzählt er, was er und seine Familie durch die Nationalsozialisten erlitten haben, so dass es nicht in Vergessenheit gerät

 


Peter Koppenhöfer: Heinrich Wicker - von der Hitlerjugend zum Führer eines Todesmarsches

Veröffentlichungen zur Geschichte des KZ Hessental, Band 3

 

Peter Koppenhöfer, ehemaliger Lehrer und langjähriger Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Mannheim-Sandhofen, hat die Geschichte des für den Hessentaler Todesmarsch verantwortlichen  SS-Untersturmführers Heinrich Wicker in diesem Buch aufgearbeitet.

Die Räumung des KZ-Hessental im April 1945 gilt als eine der blutigsten Aktionen bei der Auflösung der Lager im deutschen Südwesten. Etwa ein Viertel der Häftlinge starb bei diesem Marsch in die imaginäre "Alpenfestung". Hauptverantwortlicher war Heinrich Wicker, damals 23 Jahre alt. In seiner Laufbahn war er immer als der Jüngste dabei. Der Hitlerjugend trat er bei, als in Deutschland erst ca. 30 % der Jugendlichen in der HJ waren. Mit 22 Jahren, seit 1944, leitete er verschiedene KZs. Schließlich kam er als Organisator des Hessentaler Todesmarsches nach Dachau, wo er kurz darauf unter nicht ganz geklärten Umständen, denen Koppenhöfer in allen Details nachgeht, starb.

Ohne das Verhalten der SS-Leute und der Mitglieder der Wachmannschaften wäre das Funktionieren des KZ-Systems bis in die letzten Tage des NS-Regimes nicht möglich gewesen. Aber es ist sehr schwierig, diese Personengruppe durch Quellen näher zu fassen. Eine Ausnahme ist Heinrich Wicker, wie diese präzis belegte Biographie deutlich macht. 

 


Die Broschüre KZ-Gedenkstätte Hessental

In dieser Broschüre, unserer ersten Veröffentlichung, finden Sie alle Texte und Bilder, die auf dem Gelände der Gedenkstätte, auf Stelen oder im Waggon, veröffentlicht sind. So erhalten Sie einen guten Überblick über die Geschichte des Lagers, die Bedingungen, unter denen die jüdischen Gefangenen arbeiten mussten, Opfer und Morde, den Todesmarsch und die Arbeit der Initiative.

 

 


 

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